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Symptome des Zahnens

Etwa ab dem 5. bis 8. Lebensmonat brechen die ersten Milchzähne im vorderen Bereich des Unterkiefers durch.  Das Zahnen kann zeitweise leichte lokale Schmerzen, Gereiztheit und übermäßigen Speichelfluss verursachen.

Es gibt mehrere Möglichkeiten zur sicheren Behandlung der Symptome des Zahnens.

  • Das Massieren des Zahnfleischs mit sanftem Druck auf den betroffenen Bereich kann für Linderung sorgen. Mit einer Mundmassagebürste oder einem in ein sauberes Tuch gewickelten Finger können bestimmte Bereiche im Mund leichter erreicht werden. Auch das Kauen auf festen Beißringen, zum Beispiel aus Latex, kann die Zahnungsschmerzen lindern.
  • Gekühlte Beißringe oder Waschlappen oder gekühltes Gemüse wie zB. Karotten können den Zahnungsschmerz abschwächen, weil die Kühle zu einer lokalen Gefäßverengung führt, die entzündungshemmend wirkt. Beißringe dürfen niemals im Gefrierschrank gelagert werden.
  • Das Zahnen stimuliert die Speichelproduktion und kann zum Sabbern führen. Um Hautrötungen um Mund und Kinn vorzubeugen, verwenden Sie zum Trocknen des Bereichs ein weiches und sauberes Tuch. 
  • Die Kuscheltherapie, eine bewährte Methode zur Beruhigung, beinhaltet besonders viel Aufmerksamkeit, Zuwendung und Beruhigung durch die Eltern.
  • Eine dem Alter angemessene Dosis eines Schmerzmittels wie Paracetamol kann notwendig sein, wenn andere Methoden keine Linderung schaffen.
  • Eltern, die an pflanzlichen oder homöopathischen Mitteln zur Linderung von Zahnungsschmerzen interessiert sind, sollten vor der Anwendung bei ihrem Baby oder Kleinkind zunächst mit ihrem Arzt sprechen. 
 

Dr. Michaela Sperlich | Tullner Straße 20/2/1 | 3443 Sieghartskirchen | Tel 02274 2255 |   keinzahnweh@derzahnarzt.at