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Rauchen täuscht einen schnelleren Erfolg der kieferorthopädischen Behandlung vor

Fortgesetzter Nikotinkonsum kann einen Erfolg bei der KFO-Behandlung vortäuschen: Rauchen verkürzt die Behandlungszeit – aber nur durch die Zunahme von Wurzelresorptionen und der Zahnbewegung.

Neben einer Verstärkung des parodontalen Knochenverlusts ist während einer kieferorthopädischen Therapie bei fortgesetztem Tabakkonsum mit einer Zunahme von Zahnwurzelresorptionen sowie der Zahnbewegungsgeschwindigkeit zu rechnen. Obwohl Letztere die Behandlungszeit verkürzen können, sollten aufgrund der Nebenwirkungen (Zahnwurzelresorptionen/Knochenverlust) die KFO-Interventionen erst nach Einstellen des Nikotinkonsums begonnen und Patienten über die Risiken aufgeklärt werden.

Kirschneck C et al. Nikotinkonsum und kieferorthopädische Zahnbewegung – welche Wirkungen sind zu erwarten? 49. Jahrestagung der AfG, Mainz, 12.-13.01.2017

 

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