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40 Mio. schwere Parodontitis-Fälle durch das Rauchen

40 Mio. schwere Parodontitisfälle weltweit verursacht das Rauchen. Dies zeigt eine aktuelle Studie der Berliner Charité mit Daten aus 186 Ländern. Raucher haben ein stark erhöhtes Risiko für Parodontitis und infolgedessen auch für Zahnverlust. Insbesondere männliche Raucher mittleren Alters leiden demnach unter Parodontitis.

In Deutschland sind rund zehn Prozent der Parodontalerkrankungen auf das Rauchen zurückzuführen. „Parodontitis ist eine Volkskrankheit. Jeder zweite Erwachsene ist davon betroffen. Zigaretten und andere Tabakprodukte erhöhen das Risiko einer Erkrankung stark.

Das Rauchen aufzugeben – oder noch besser: gar nicht erst anzufangen –, beugt aber nicht nur Parodontitis vor, sondern schützt auch vor vielen anderen Erkrankungen wie (Mund-)Krebs, Herzinfarkt oder Schlaganfall. Tabakkonsum ist global eine der häufigsten vermeidbaren Ursachen für Krankheiten“.

Schwendicke F et al. Global smoking- attributable burden of periodontal disease in 186 countries in the year 2015. J Clin Periodontol 2018; 45 (1 ):2-14.

 

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